Ostnorwegen

Elche und Oper

  • Wie ist die Landschaft in Ost-Norwegen?

    Landschaft

    Bei einem Urlaub in Ostnorwegen geht es rauf und wieder runter. Hier gibt es die höchsten Gebirgszüge Nordeuropas und zahlreiche Nationalparks. Die beeindruckende Landschaft hinterließ schon bei vielen Künstlern bleibenden Eindruck.

  • Welche Städte in Ost-Norwegen sind sehenswert?

    Städte

    An erster Stelle muss Oslo erwähnt werden, Hauptstadt und Metropole Norwegens. Lillehammer lockt als Austragungsort für Sportveranstaltungen und hat aber darüber hinaus auch Kulturelles zu bieten. Nach Geilo fahren gerne Wintersportfans.

  • Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Ost-Norwegen?

    Sehenswertes

    Einen Nationalpark sollte man mindestens gesehen haben: Ob es nun der Jotunheimen, der Hardangervidda oder ein anderer ist – die Natur wird Sie überwältigen. Der Telemarkkanal ist ebenfalls spannend – er wird als zusätzliches Weltwunder gehandelt.

Ostnorwegen – das urbane Zentrum des Landes

Der Osten Norwegens

Der Osten Norwegens

Kein Zweifel: In Ostnorwegen befindet sich das urbane Zentrum des Landes, in den Hafenstädten wie Fredrikstad, Moss oder natürlich Oslo lebt jeder zweiter Norweger. „Østland“ besticht aber auch durch seine großartige Berg- und Seenwelt, ein dichtes Beieinander mitreißender Naturereignisse.

In reine Zahlen gefasst, liest sich der Steckbrief Østlands so: Mit 95.000 Quadratkilometern hat das Gebiet einen Anteil von 30 Prozent an der Staatsfläche Norwegens. Es besteht aus acht Provinzen: Telemark, Buskerud, Oppland, Hedmark, Oslo, Akershus und Vestfold und Østfold. Was sich genau dahinter verbirgt, lesen Sie hier:

Akershus, Vestfold, Østfold, Oslo liegen rund um den Oslofjord. Dieses Gebiet hat historische Bedeutung: Vor 10.000 Jahren ließen sich hier die ersten Siedler nieder, später starteten die Wikinger von hier aus ihre Raubzüge. Heutzutage ist Norwegens Hauptstadt Oslo ins Zentrum des Interesses gerückt. Wer in Norwegen Urlaub macht, wird bei einem Abstecher nach Oslo feststellen: Die Metropole ist nicht nur wegen ihrer ausgesprochenen sportlichen Seite einen Besuch wert, sondern hat viele kulturelle Attraktionen zu bieten.

Auf der Märchenstraße ins Hochgebirge

In den Provinzen Hedmark und Oppland findet man Landschaft, Weite, Entspannung – eben das, was man sich typischerweise unter Norwegen vorstellt. Troll-Park nennt man diese zwei Gebiete zusammengefasst. Hier gibt es die größten Binnenseen des Landes, sechs Nationalparks und mit Jotunheimen, Dovrefjell und Rondane die höchsten und wildesten Gebirgszüge in Nordeuropa. Die Region ist dicht und sehr grün und wer hier eine Unterkunft für seinen Urlaub bucht, verbringt die Ferien in wundervoller Natur.

Erleben Sie ein Wunderwerk der Welt bei einem Urlaub in Norwegen

Achtes Weltwunder: Telemarkkanal

In Oppland liegt auch Lillehammer, Gastgeber der Olympischen Winterspiele 1994 und bekannt für alte Höfe, ein modernes Stadtzentrum und gute Skigebiete. Wer die Stadt besuchen möchte: Nicht verpassen sollten Sie das Freilichtmuseum Maihaugen, das Olympiamuseum und natürlich die Lysgårds-Schanze. Im zugehörigen Stadion fanden die Eröffnungs- und Schlussfeier der Winterspiele `94 statt. Die Provinz Buskerud wird durch zwei von Osten nach Westen verlaufende Talzüge geprägt: Durch das Hallingdal führt die „Märchenstraße“, durch das Numedal die „Silberstraße“. Im Bergort Geilo, einem der beliebtesten Wintersportorte Norwegens führen beide zusammen. Geilo ist vielen Norwegen-Reisenden auch als das „Tor zur Hardangervidda“ ein Begriff, immerhin das größte Hochgebirgsplateau Europas. Die Hardangervidda liegt zwischen 1000 und 1200 Meter Höhe und begeistert mit einer arktischen Pflanzen- und Tierwelt auch bewanderte Outdoor-Fans.

Das „achte Weltwunder“ per Boot erleben

Die Region Telemark, die heimliche Wiege des Skisports in Norwegen, ist auch die Heimat des traditionellen Kunsthandwerks: Zu sehen gibt es hier die wohl malerischsten Holzhaus-Dörfer des Landes. Familien mit Kindern, die hier in einem Ferienhaus unterkommen, empfiehlt sich der Besuch des „Sommarlands“ in der Stadt Bo. Der größte Aquapark des Landes besticht durch gigantische künstliche Wellen und auch Norwegens längste Wasserrutsche. Auf keinen Fall verpassen sollte man außerdem eine Bootstour auf dem Telemarkskanal! Die Wasserstraße mit ihren 18 Schleusen, die 1892 fertiggestellt wurde, galt Europäern damals als „achtes Weltwunder“. Über 100 Kilometer erstreckt sich der Kanal von Skien nach Dalen. Die nostalgischen Kanalschiffe „Victoria“ und „Henrik Ibsen“ fahren von Mai bis September regelmäßig diese Strecke – mitten durch die norwegische Kulturgeschichte.

Nationalparks in Østland

Hardangervidda

Erleben Sie herrliche Naturschauspiele in Norwegen

Wunderschöne Natur

Wo sich die Polarforscher Roald Amundsen und Fridtjof Nansen auf ihre zahlreichen Expeditionen vorbereiteten, wandern heute begeisterte Urlauber. Das größte Hochgebirgsplateau Nordeuropas bietet ihnen gute Routen, aber auch Möglichkeiten zum Langlauf, Bergsteigen und Fahrradfahren.

Als südlichstes arktisches Gebiet Norwegens liegt die Hardangervidda oberhalb der Baumgrenze. Mehr als 500 (seltene) Pflanzenarten, 100 Vogelarten und auch seltene Tierarten wie der Polarfuchs sind hier beheimatet. Auf der Hardangervidda lebt auch der größte Rentierbestand Nordeuropas. Im Laufe des Jahres wandert die Herde von den Winterweiden im Osten zu den Brutplätzen im fruchtbareren Westen der Hochebene.

Angler freuen sich derweil über die guten Angelmöglichkeiten, denn es gibt viele Seen, Flüsse und Moore. In den meisten Seen und Flüssen gibt es Forellen. Wer mehr über die einzigartige Naturwelt erfahren möchte, sei der Besuch des Hardangervidda-Natur-Centers, gelegen in Eidfjord am Fuße des Wasserfalls von Vøringsfossen, empfohlen.

Rondane

Eine Fahrt durch Norwegen bietet wundervolle Aussichten

Unterwegs in Norwegen

Norwegens ältester Nationalpark Rondane wartet mit mehreren Gipfeln von über 2.000 Metern Höhe auf. In der wilden Landschaft finden Sie Gebirgsbirken, Preiselbeeren, Moltebeeren, Pilze und Gebirgsblumen.
In Rondane (und im Dovrefjell) leben Europas letzte Bestände wilder Rentiere. Auch Hirsche, Rehe und Elche sind zu sehen, ab und zu zeigt sich sogar ein Moschusochs, der sich aus dem Dovrefjell verirrt hat.

Beliebt ist in Rondane die Wanderung von Høvringen zur Peer-Gynt-Hütte, auch die „Troll-Loipe“ schlängelt sich durch den Park. Diese durchgehend gekennzeichnete Strecke ist über 170 Kilometer lang und verläuft von Høvringen, den Rondane Nationalpark über das Ringebufjellet bis nach Lillehammer im Süden. Die Loipe ist vom 1. Februar bis nach Ostern gekennzeichnet. Rondane liegt etwa 310 Kilometer nordwestlich von Oslo, eine Fahrt mit dem Auto dorthin dauert ab Oslo etwa vier Stunden. Folgen Sie der E 6 von Oslo nach Vinstra. Dann ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Rondane-Gebiet.

Naturschutz in Nationalparks
Auch in den norwegischen Nationalparks, die zu 85 Prozent aus Gebirge bestehen, gilt das Jedermannsrecht. Doch besonders in diesen schützenwerten Gebieten sollten Besucher darauf achten, die Tiere und Pflanzen nicht zu stören. Denn die Regionen sind besonders wichtig für Tierarten wie die wilden Rentiere, für Raubtiere und Greifvögel, die viel Raum und Ruhe zum Überleben benötigen.
Auch wenn die Nationalparks in Norwegen frei zugänglich sind: In einzelnen Fällen ist der Zugang eingeschränkt möglich, andere haben Regeln für Outdoor-Aktivitäten aufgestellt. Dies alles erfahren Urlauber aber ohne Probleme vor Ort.

Ferienhäuser in Ostnorwegen

Titelbild Quelle: lipalu-ferienhaus.de