Schweden Informationen


Wann haben die Supermärkte geöffnet? Was heißt „danke“ auf norwegisch? Was hat es mit dem Jedermannsrecht auf sich? Fragen, die sich jeder Norwegen-Reisende vor dem Start in den Urlaub stellt. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps und Informationen zusammengestellt. Hier können Sie die vielen kleinen Dinge nachlesen, die im Urlaub wichtig sind: Öffnungszeiten, Einreisebestimmungen aber auch Notrufnummern und Informationen zum Reisen mit Hund nach Norwegen finden Sie hier.

Informationen zu Schweden von A bis Z

Autofahren · Anreise · Apotheken und Ärzte · Astrid Lindgren · Banken ·Einkaufen · Einreisebestimmungen · Feiertage · Fremdenverkehrsamt · Hunde · Jedermannsrecht · Küche · Lebensmittelpreise  Notrufnummern · Öffnungszeiten · Post · Rauchen · Der Schwede · Strom · Telefonieren · Trinkgeld · Wetter

Ferienhäuser in Schweden suchen

Autofahren in Schweden

Diese Regel ist wohl die auffälligste: Wer auf Schwedens Straßen unterwegs ist, darf nicht vergessen, das Abblendlicht einzuschalten. Das ist Pflicht, auch tagsüber – was vielen ausländischen Gästen immer ein wenig seltsam vorkommt. Lesen Sie hier mehr übers Autofahren in Schweden.

↑ nach oben

Anreise nach Schweden

Viele Wege führen bekanntermaßen ans Ziel. Ob mit dem Auto, der Fähre oder auch per Flugzeug – es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, um entspannt am Ferienhaus anzukommen.

Der Weg ist das Ziel und warum sollte man nicht schon während der Anreise zum Urlaub in Schweden die ersten einladenden Sonnenstrahlen genießen können? Entspannt im Ferienhaus in Schweden anzukommen ist keine Kunst, es Bedarf nur der richtigen Planung und Kenntnis sämtlicher Möglichkeiten. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

↑ nach oben

Apotheken und Ärzte in Schweden


Die ärztliche Versorgung in Schweden entspricht dem mitteleuropäischem Standard. Was das schwedische vom deutschen Gesundheitswesen unterscheidet: Bei Erkrankungen – und bei Unfällen sowieso – meldet man sich direkt bei der akutmottaging, der Unfallstation in Krankenhäusern und Kliniken. Man geht also nicht zum Hausarzt.

Schweden, Österreich und Deutschland haben ein so genanntes Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Daher fällt bei Vorlage der EU-Krankenversicherungskarte auch bei deutschen Urlaubern, die zum Arzt gehen, nur die in Schweden übliche Gebühr an. Dennoch wird eine Auslands-Reisekrankenversicherung empfohlen.

Apotheken in Schweden heißen Apotek. Im Stadtbild sind sie leicht durch die stilisierte, meist grüne Schlange auf weißem Grund zu erkennen.

Wichtiger Hinweis: Viele Arzneimittel – mehr als etwa in Deutschland – sind in Schweden verschreibungspflichtig. Wer also seine Medikamente mit in den Urlaub nimmt, sollt das Rezept des Arztes / die Rechnung der Apotheke mitnehmen, um sie im Zweifelsfall vorlegen zu können.

↑ nach oben

Astrid Lindgren

Die beliebteste Schwedin: Eine Reise zu Astrid Lindgren. Geschichten um Pipi Langstrumpf, Michel und Madita machten die schwedische Kinderbuchautorin weltberühmt. In Vimmerby und Stockholm werden die Buchcharaktere für ihre Gäste wieder lebendig – aber findet man dort auch die echte Astrid Lindgren? Hier können Sie weiterlesen.

↑ nach oben

Banken in Schweden

Schweden gehört zwar zur EU, verfügt jedoch über sein eigenständiges Währungssystem. Zahlungsmittel in Schweden ist die schwedische Krone (SEK). 1 Krone besteht aus 100 Öre, kleinste Münze ist das 50 Öre-Stück, in Geschäften wird entsprechend gerundet.

Die meisten Banken haben Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Donnerstags sind manche Filialen auch bis 18 Uhr geöffnet, Samstags und Sonntags sind die Geldinstitute in der Regel geschlossen.

Der Wechselkurs zwischen dem Euro und der schwedischen Krone liegt ungefähr bei einem Verhältnis von 1:10. Am einfachsten zu merken ist folgende Umrechnung: 1 Euro = 10 SEK. Wobei sich genaues Umrechnen nach aktuellem Wechselkurs natürlich immer lohnt.

Mit einer deutschen EC-Karte kann sich jeder Schwedenurlauber an den überall vorhandenen Bargeldautomaten mit schwedischen Kronen versorgen.
Dagegen ist das Bezahlen mit der EC-Karte schwieriger, weil die meisten Einrichtungen diese nicht akzeptieren. Die Kreditkarte ist da die bessere Möglichkeit.

Reisechecks werden im Prinzip überall angenommen, Eurochecks im Gegensatz nicht mehr akzeptiert. Auch vom Postsparbuch kann man kein Geld abheben.
↑ nach oben

Einkaufen

Dass in den skandinavische Länder wie Norwegen verglichen mit Deutschland höhere Preise für viele Lebensmittel bezahlt werden müssen, ist kein Geheimnis. Eine Ausnahme bildet dabei Schweden.


Seit dem EU-Beitritt Schwedens am 1. Januar 1995 haben sich die Preise für Lebensmittel den deutschen Preisen stark angenähert. Neben den großen und teuren Supermarktketten wie ICA und Coop, gibt es auch günstige Alternativen wie Lidl, Netto oder Willys. Auf Grund der Struktur der schwedischen Lebensmittelbranche können preisbewusste Einkäufer die günstigsten Produkte an der Westküste und in dem Raum Göteburg erhalten.

Für den gewohnten Einkauf von Alkohol müssen besondere Umstände beachtet werden: Im Supermarkt kann nur Leichtbier, auf schwedisch Lättöl, gekauft werden. Ähnlich wie in Norwegen, können alkoholische Getränke über 3,5 Promille ausschließlich in den staatlichen Verkaufsstellen, den Systembolaget, erworben werden. Diese staatlich kontrollierten Geschäfte sind in den meisten Städten zu finden und lassen mittlerweile sogar Selbstbedienung zu. Auf Grund der hohen Steueraufschläge auf die alkoholischen Getränke sind jedoch die Preise dementsprechend hoch.

Wer gerne dagegen eine Shopping-Tour durch die schwedischen Innenstädte machen möchte, braucht keine überhöhten Preise fürchten. Textilien, Schuhe, Bücher und alle anderen wichtige Konsumgüter sind mit deutschen Preisen vergleichbar. Wer sich in Schweden auf die Schnäppchenjagd begeben möchte, der sollte besonders auf folgende Hinweise achten. An vielen Artikeln befinden sich Schilder für reduzierte Ware oder Ausverkauf. Das Zeichen „REA“ bedeutet Ausverkauf und das Schild “Extrapris” signalisiert günstige gebrauchte Waren. Außerdem sind spezielle Sonderposten mit „Fynd“ gekennzeichnet.

Titelbild Quelle: Miriam Preis/imagebank.sweden.se

↑ nach oben

Einreisebestimmungen

Seit dem Beitritt Schwedens zum Schengen-Abkommen kann man als EU-Bürger ohne Passkontrolle innerhalb der Mitgliedsstaaten der Abkommens frei pendeln. Erwachsene sollten dennoch für die Einreise nach Schweden einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis bei sich haben. Ebenfalls möglich sind vorläufige Reisepässe oder Personalausweise. Kinder benötigen einen Kinderausweis oder Kinderreisepass.

Zollbestimmungen

Seit dem 01.01.2004 sind die Einfuhrbeschränkungen für die private Mitnahme von Waren nach Schweden den EU-Richtlininen angepasst. Für Reisende aus EU-Ländern bedeutet das: Es gibt keine gesonderten Höchstmengen für die Einfuhr von Alkohol oder Tabak. Entscheidend für die ungestörte Grenzüberschreitung ist einzig und allein die Tatsache, ob der mitgeführte Alkohol und Tabak für den Eigenverzehr bestimmt ist. Personen unter 20 Jahren ist der Transport von Alkohol untersagt und Personen, die jünger als 18 Jahre sind, dürfen generell keinen Tabak nach Schweden einführen. Lebensmittel, die für den persönlichen Verzehr gedacht sind, dürfen bis auf eine Ausnahme unbegrenzt eingeführt werden. Die Einfuhr von Fisch. Weich- und Krustentieren ist auf die Höchstmenge von 15 Kilogramm pro Person begrenzt.

EU-Richtlinien zur Begrenzung der Alkohol-Einfuhr

Spirituosen (mehr als 22% vol): 10 Liter
Spirituosen (höchst 22% vol): 20 Liter
Wein: 90 Liter (aber höchst 60 Liter Schaumwein)
Bier: 110 Liter

↑ nach oben

Feiertage in Schweden

Gesetzliche Feiertage

1. Januar: Neujahr

Silvester lassen auch die Schweden die Sektkorken knallen. Der gesetzliche Neujahrsfeiertag am 1. Januar heißt im Schwedischen Nyårsdagen.

6. Januar: Heilige drei Könige

Die Reise von Caspar, Melchior und Balthasar sind der Grund für den gesetzlichen Feiertag, der im schwedischen Trettondedag heißt und kurz gesagt Dreikönigstag bedeutet.

Karfreitag

Zwei Tage vor Ostern freuen sich die Schweden auf ein verlängertes Wochenende, wenn der Långfredagen das christliche Osterwochenende einleitet

Ostern

Das Osterfest heißt in Schweden Påsk und unterscheidet sich deutlich von dem Fest in Deutschland. Am Gründonnerstag verkleiden sich die schwedischen Kinder als „Osterweiber“, im schwedischen Paskarring oder Pskäring. Anschließend laufen sie dem Brauch entsprechend bettelnd von Tür zu Tür, in der Hoffnung Süßigkeiten oder andere Geschenke zu erlangen.
Zu der traditionellen Osterweiberkluft gehört ein langer Rock, Kopftuch, Schürze ein Besen und ein Korb. Der Karfreitag wird verbringen die meisten Familien besinnlich zu Hause und schmücken das Haus mit Birkenreisig. Schon früher zündeten die Schweden vielerorts Osterfeuer an, um symbolisch die bösen Geister und Hexen zu vertreiben. Dieser Brauch hat sich bis in die heutige Zeit erhalten und wird oft auch mit speziellen Osterfeuerwerken kombiniert.

Der Ostermontag, der Annandag påsk, ist wie in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.

1. Mai: Tag der Arbeit

Auch die Schweden ist der 1.Mai, der Tag der Arbeit, ein gesetzlicher Feiertag.

Christi Himmelfahrt

40 Tage nach dem christlichen Osterfest wird der Kristi Himmelfärds dag als gesetzlicher Feiertag zelebriert.

Pfingssonntag

49 Tage nachOstern wird der Pfingstsonntag gefeiert.

Nationalfeiertag

Die Entstehung des schwedischen Nationalfeiertages begründet sich auf die Krönung Gustav Wasas am 6. Juni 1523. Die anschließende Auflösung der Union mit Dänemark und die Gründung eines selbstständigen schwedischen Staates sind der Anlass für den Feiertag, der jedes Jahr am 6. Juni stattfindet.
Außerdem wird zu dem selben Datum seit 1916 der Tag der schwedischen Flagge abgehalten. Überraschenderweise ist der Nationalfeiertag, der Sveriges nationaldag, erst seit 2005 gesetzlicher arbeitsfreier Feiertag.

Midsommerfest

Der Mitsommerfreitag, der längsten Tag des Jahres, ist kein offizieller Feiertag. Trotzdem haben viele Geschäfte am Midsommarmarafton geschlossen oder schließen früher, um an den Festlichkeiten teilzunehmen, deren Ursprung noch aus den vorchristlichen Zeiten stammen. Bekanntester Brauch ist das Aufstellen der verzierten Mitsommerbäume, der Majstången, der stark an die mitteleuropäischen Tradition der Maibäume erinnert. Genauso wichtig wie die Majstangen sind die traditionellen Trachten, ausgiebige Tänze, Gesänge und Trinklieder.

Weihnachten

Die Juldagen oder das Julfest ist in ganz Schweden das längste und gleichzeitig das wichtigste Fest. Die Vorweihnachtlichen Festlichkeiten beginnen schon am 13. Dezember, dem Luciatag. Kinder verkleiden sich der Tradition entsprechend als heilige Lucia, die symbolisch das Licht in die dunkle Jahreszeit bringt.
Der Luciatag ist jedoch kein gesetzlicher Feiertag. Ein weiterer Unterschied ist die alte Mär des Julebocks, der in der vorchristlichen Zeit den Kindern die Geschenke brachte. Durch die fortschreitende Christianisierung wurde er im Laufe der Zeit durch den Weihnachtsmann, den Jultomte, ersetzt und existiert in der heutzutage ausschließlich als Weihnachtsschmuck in Form eines Ziegenbockes. Auch das Essen hat einen wichtigen Stellenwert in der Weihnachtszeit. Den Heiligabend verbringt fast jede Familie mit dem Julbord, eine Art Weihnachtsbuffet, das aus kalten und warmen Speisen besteht. Geräucherter Lachs, eingelegter Hering, die traditionellen Hackfleischklöße und der Weihnachtsschinken dürfen auf gar keinen Fall fehlen. Neben den deftigen Speisen wird Bier, Kräuterlimonade, Schnaps und Glögg, ein besonderer würziger Glühwein dargereicht. Besonders beliebt ist der Glögg am Luciafest, wenn er mit einem süßen Hefebrötchen mit Safran „Lussekatter“ serviert wird. Ansonsten bestehen zwischen dem deutschen und dem schwedischen Weihnachtsfest viele Gemeinsamkeiten wie die Bescherung oder die morgendliche Christmette.

↑ nach oben

Fremdenverkehrsamt

Deutschland

Schwedische Botschaft

Rauchstraße 1
10787 Berlin
Tel.: 030-50 50 60
Fax: 030-50 50 67 89
E-Mail: ambassaden.berlin@
foreign.ministry.se

VisitSweden

Michaelisstrasse 22
20459 Hamburg
Tel.: 040 – 32551355
Fax: 040 – 32551333

Schweden

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Förbundsrepubliken Tysklands ambassad
Skarpögatan 9
115 27 Stockholm
Tel:  +46-8-670 15 00
Tel:  +46-8-670 15 49, – 670 15 50 (Passstelle)
Fax: +46-8-670 15 71 (Rechts- und Konsularabteilung)
Notfälle (gilt nicht für Visumangelegenheiten):
Tel.: +46-70-8529420

Schwedisches Fremdenverkehrsamt

Stortorget 3
SE-831 30 Östersund
Schweden

Aus Deutschland:
Tel: 069-2222 3496 (normaler Tarif)
E-mail: germany@visitsweden.com

↑ nach oben

Urlaub mit Hund in Schweden

Mit einem Hund oder einer Katze von einem EU-Land aus nach Schweden einzureisen, ist mittlerweile relativ unkompliziert und erfordert keine gesonderte Genehmigung mehr. Ein Gesundheitsattest ist ebenso wenig vorgeschrieben wie Impfungen gegen Leptospirose und Hundestaupe, auch wenn beide Impfungen weiter empfohlen werden. Auch der Nachweis einer Wurmkur ist seit dem 01.01.2012 nicht mehr Pflicht.

Hunde, aber auch Katzen und andere Haustiere, benötigen jedoch eine D-Kennzeichnung mit Mikrochip. Eine deutlich lesbare Tätowierung gilt ersatzweise nur, wenn sie vor dem 03.07.2011 erstellt worden ist.

Haustiere benötigen weiterhin einen EU-Heimtierausweis, in welchem eine Impfung gegen Tollwut vermerkt worden ist.

↑ nach oben

Jedermannsrecht

Die Regel ist einfach: Der Aufenthalt in der Natur ist allen erlaubt. Aber: Bitte verlassen Sie die Umgebung so, wie sie vorgefunden wurde…

Das Jedermannsrecht oder auf schwedisch Allemannsrätt genannt, regelt den Aufenthalt in Schwedens Natur. Die Grundlage dieses traditionellen Rechts garantiert jeder Person den Aufenthalt und die freie Nutzung der Natur – auch im Urlaub. Wer also einmal sein Ferienhaus in Schweden für eine Nacht gegen ein Zelt eintauschen möchte, um auf einer entlegenen Bucht direkt am Meer oder einer romantischen Wiese im Wald zu übernachten – kein Problem. Eigentlich muss nur eine Regel beachtet werden: Grundsätzlich sollte die Natur so verlassen werden, wie sie vorgefunden wurde. Mehr Infos zum Jedermannsrecht in Schweden finden Sie hier.

↑ nach oben

Schwedische Küche

Eine für die Wintermonate gut gefüllte Speisekammer war in früheren Zeiten der ganze Stolz schwedischer Familien. Es galt für die dunklen Wintermonate gerüstet zu sein und Lebensmittel für diese Zeit möglichst haltbar zu machen. Aus diesen Umständen heraus entstanden für Schweden typische Speisen wie Knäckebrot oder Dickmilch. Durch diese Zeit beeinflusste Gerichte finden sich immer noch in der traditionellen schwedischen Küche, der Husmannskost wieder. Diese einfache, sehr schmackhafte Küche ist fester Bestandteil der schwedischen Kultur, wurde in den letzten Jahren jedoch zusätzlich neu interpretiert. So kreieren heutzutage schwedische Spitzenköche aus traditionellen Zutaten wie Beeren, Pilzen oder Fisch internationale Spitzenküche. Mehr Infos zur schwedischen Küche finden Sie hier.

↑ nach oben

Lebensmittelpreise in Schweden

Die Lebensmittelpreise in Schweden unterscheiden sich von den deutschen. Auch Alkohol kostet mehr als hierzulande. Wenn Sie vor Ihrem Urlaub bereits planen möchten, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, haben wir hier eine hilfreiche Tabelle für sie, in der die deutschen Preise mit schwedischen verglichen werden. Zu der Tabelle.

↑ nach oben

Notrufnummern

Die landesweite und gebührenfreie Notrufnummer lautet 112. Alle Reisenden die in Deutschland gesetzlich versichert sind, haben auch in Schweden Anspruch auf eine medizinische Versorgung in Krankenhäusern, Notaufnahmen (Akutmottagning) und bei Ärzten. Als Nachweis genügt die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC).

↑ nach oben

Öffnungszeiten in Schweden

Die allgemeinen Öffnungszeiten für Geschäfte sind wochentags von 9 bis 18 Uhr und samstags bis 14 oder 16 Uhr. Ausnahmen gelten für größere Geschäfte, Warenhäuser und große Supermarktketten, die in der Woche teilweise bis 20 Uhr oder 22 Uhr geöffnet sind.

Darüber hinaus laden diese Geschäfte an Sonntagen von 12 bis 16 Uhr zum schnellen Einkauf ein. Von Montag bis Freitag gelten für Postämter und für Apotheken (Apotek) in der Regel die Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr.
Dagegen sind Banken ausschließlich wochentags von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Die staatlich kontrollierten Verkaufsstellen für Alkohol, die Systembolagets, haben die gleichen Öffnungszeiten wie andere Geschäfte. Einige Systembolagets öffnen auch sonnabends von 10 bis 13 oder 14 Uhr. Zu beachten sind auch die regionalen Unterschiede bezüglich der allgemeinen Öffnungszeiten.

↑ nach oben

Post in Norwegen

Post

Briefkästen in SchwedenDie schwedisch Post ist von Montag bis Freitag in der Regel von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Ausgewählte Dienste der Post werden auch von Kaufhäusern, Kiosken und Tankstellen angeboten.

Die schwedische Post gilt zwar als nicht besonders schnell, dafür halten sich die Kosten für den Versand der Urlaubspost in Grenzen: Briefe und Postkarten nach Deutschland kosten 10 Kronen (etwa 1 Euro). Hilfreich für die Beförderung ist der Zusatz “Tyskland” unter der Adresse.
 Die Laufzeiten nach Deutschland betragen je nach Aufenthaltsort zwischen drei und fünf Tage. In seltenen Fällen kann die Post auch deutlich länger brauchen. Wer eine Krone mehr ausgibt, kann seine Nachrichten per 1st Class Mail befördern lassen. So geht die Post in die Luft und kommt schneller am Bestimmungsort an.

Briefmarken können in den meisten Pressbyrans, das sind schwedische Zeitschriftenläden, gekauft werden.

↑ nach oben

Rauchen

Rauchen-Nichtrauchen-SchwedenIn Schweden gilt absolutes Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen und geschlossenen Räumen wie Bars, Cafés und Restaurants.
Das Rauchverbot ist seit dem 1.Juni 2005 gültig und verbietet jedoch nicht das Rauchen in den Außenbereichen von gastronomischen Einrichtungen. Auch separate Raucherräume sind zulässig, müssen allerdings als diese ausgewiesen sein. Der Verzehr von Speisen ist in diesen speziellen Räumen untersagt.

↑ nach oben

Der Schwede

Was Sie über den Schweden wissen sollten. Sie leben da, wo Billy-Regale, Köttbullar und Pippi Langstrumpf herkommen: Wer so praktisch veranlagt ist wie die Schweden, der kann nur ein Hobby haben: Picknicken!

Die Schweden? Keine Frage. Die Bewohner des skandinavischen Landes scheinen uns so nah wie kaum ein anderer europäischer Nachbar. Ein guter Freund. In einschlägigen Reiseführern finden sich Informationen zu Land und… kaum zum „Leuten“. Vielleicht ein paar Sätze über die Lebensart der Samen im ganz hohen Norden. Aber über den Schweden im Besonderen und Speziellen? Die Stimmlage ist dank des Sprechers aus dem IKEA-Werbespot vertraut. Die kulinarischen Vorlieben kennen wir dank der beliebten Möbelhaus-Kantine ebenfalls. Das Aussehen entspringt den Helden aus Filmen Astrid Lindgrens, die Gefühlslage und den leichten Hang zur Sozialkritik entnehmen wir den jüngsten Kommissar-Wallander-Folgen. Schweden können nicht Fußball spielen, die Frauen sind blond, gesund und hübsch. Generell sind die Schweden ein kinderliebes Völkchen. Hier können Sie weiterlesen

↑ nach oben

Stromanschlüsse in Schweden

Die Stromspannung entspricht mit 220 Volt Wechselstrom dem deutschen Standard, genauso wie die Stecker und Steckdosen, die der EU-Norm entsprechen. Adapter werden nicht benötigt.

↑ nach oben

Telefonieren in Norwegen

Fahrrad

Wenn Sie aus Deutschland oder von einem deutschen Mobiltelefon in Schweden anrufen wollen, müssen Sie die Vorwahl 0046 wählen. Für Gespräche aus Schweden nach Deutschland ist die Vorwahl 0049 zu wählen. Für die Schweiz gilt die Vorwahl 0041 und Österreich 0043. Wer aus Deutschland ins schwedische Festnetz telefonieren möchte, muss die Vorwahl 0046 wählen.

Ein weiterer Hinweis: Das Mobilfunknetz ist in Schweden sehr gut ausgebaut, allerdings kann es in unbewohnten Gegenden in Nordschweden zu Störungen kommen, die auf Grund der schlechteren Mobilfunk-Abdeckung entstehen.

↑ nach oben

Trinkgeld

Wie viel Trinkgeld gibt man in Norwegen? Generell werden keine Trinkgelder erwartet. In Restaurants ist es jedoch üblich, den zu bezahlenden Betrag auf eine gerade Summe aufzurunden. Auch bei Taxifahrern hat es sich eingebürgert, ein kleines Trinkgeld zu geben.

Die Höhe des Trinkgeldes ist nach eigenem Ermessen einzustufen, sollte den Höchstbetrag von 10 Prozent aber nicht überschreiten. Viele Norweger lassen das Trinkgeld einfach auf dem Tisch liegen, aber genaue Regelungen gibt es nicht.

↑ nach oben

Wetter

„Es ist doch merkwürdig“, sagte ich. „Wenn die Leute in Deutschland an Schweden denken, dann denken sie: Schwedenpunsch, furchtbar kalt, Ivar Kreuger, Zündhölzer, furchtbar kalt, blonde Frauen und furchtbar kalt. So kalt ist es doch gar nicht.“ Karlchen in Kurt Tucholskys berühmten Roman „Schloß Gripsholm“

Tatsächlich stimmen die Vorstellungen, die viele Deutsche vom Wetter in Schweden haben, nicht mit der Realität überein: Das Wetter in Schweden ist nämlich weitaus besser als sein Ruf. Dem Golfstrom verdankt Schweden trotz seiner nördlichen Lage ein gemäßigtes Klima. Im Südwesten kann das Klima sogar maritim genannt werden, mit angenehmen Sommern und milden Wintern. In den nördlichen und östlichen Landesteilen findet sich ein kontinentales Klima mit entsprechend größeren Unterschieden zwischen Sommer und Winter.

Das Gerücht, in Schweden könne man keinen Sommerurlaub machen, hält sich hartnäckig, ist aber grundsätzlich falsch. Natürlich kann der Urlauber Pech haben, zu Niederschlägen kann es natürlich das ganze Jahr über kommen. Es gibt jedoch oft lange Perioden mit trockenem Wetter, wenn sich ein Hochdruckgebiet über Schweden festsetzt und Tiefdruckgebiete nördlich oder südlich von Schweden steuert. Das Ergebnis: Wunderbar warme Sommer mit langen, milden Nächten. Selbst in Lappland sind dann Temperaturen um die 30 Grad keine Seltenheit.

Reisezeit: Der Frühling startet mit dem zarten Grün der Birken

Die schönste Sommerreise-Zeit herrscht von Mitte Juni bis Mitte August. Für Urlauber, die gern wandern, ist besonders der Herbst eine reizvolle Periode. Die Natur präsentiert sich in unglaublicher Farbpracht, die Bäume leuchten in den schönsten Farben. Winter wird es in Schweden – je nach Region zwischen Mitte Oktober und Anfang November. Die kalte Jahreszeit reicht bis in den April hinein. Bei Skifahrern besonders beliebt: Ein Winterurlaub in Schweden im Februar oder März – denn dann liegt meist noch ausreichend Schnee, aber die Tage werden schon wieder etwas länger.

Frühling wird es in Schweden von einem auf den anderen Tag. Meist Anfang Mai ist es so, als sei die Natur förmlich explodiert: Die Frühlingsblumen blühen, die Birken leuchten im schönsten Zartgrün: dem ersten Picknick im Freien steht nichts mehr entgegen.

↑ nach oben

Titelbild: lipalu-ferienhaus.de